Vrsar, Istrien, offiziele Seite über Urlaubsangebote und Tourist Infos

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Entdecken Sie Delikatessen Vrsars von 21. bis 28. September

Für die wahren Hedonisten und Liebhaber von autochthonen Spezialitäten und guten Weinen aus Istrien führt der Weg in diesem September nach Vrsar.

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„Historical fair below the Castle“ this weekend

This weekend we invite you to the  „Historical Fair below the Castle“  On September 14th and 15th.

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Ocean Lava triathlon, oct. 25.-27.2019.

Ocean Lava Planet has extended its wings with a new event in Croatia. Taking place in Istria, the peninsula situated in the north-west of the country, Ocean Lava Triathlon Vrsar-Croatia takes place on October 25-27, 2019.

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Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in Vrsar

Der Name Vrsar (italienisch Orsera) ist sehr alt. In den mittelalerlichen italienichen Dokumenten findet man den Namen des Städchens in verschiedenen Variationen: wie z.B. Ursaria, Ursarium, Vrsarium, Orsaria…

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A Rich Culinary Tradition

All fragrances and aromas blend in Vrsar to give a harmonious overture into the characteristic gastronomy of Istria. Sea food, grilled fish and meat delicacies that can be tasted in charming restaurants and authentic konobas (taverns) are just a small part of the rich gourmet experience offered by Vrsar.

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DER GLOCKENTURM VON VRSAR

Der Glockenturm aus Vrsar ist ein neuer Bau aus dem Jahre 1991. Er ist 40 m hoch und besteht aus fünf Teilen und verfügt über drei Glocken, die nicht in Funktion sind. Im Glockenturm ist eine Ausstellung alter Glocken aus Vrsar eingerichtet, auch wird er als Aussichtsturm benutzt, denn von ihm bietet sich der schönste und weiteste Blick auf die Altstadt Vrsar und den Archipel in der Umgebung. Es ist der einzige Glockenturm in der Pfarre Vrsar und der am meisten besuchte Aussichtsturm, von dem aus man die Hl. Eufemia in Rovinj, die Inseln vor Vrsar, Funtana sowie die Umgebung von Poreč aber auch das Hinterland von Vrsar und viele Hügel sehen kann. 

Der alte Glockenturm aus dem Mittelalter befand sich auf dem Hauptplatz, doch er wurde in den zwanziger Jahren des XX. Jahrhunderts abgerissen. Seitdem wurde ständig über den Bau eines neuen Glockenturmes neben der heutigen Pfarrkirche nachgedacht.

Der erste Entwurf zum Bau des Glockenturms im heutigen Vrsar stammt aus dem Jahre 1944. Darauf wurde der Bau eben an dem Platz, an dem er sich heute befindet, vorgesehen. Das Projekt wurde damals nicht ausgeführt, denn der Zweite Weltkrieg und und das Nachkriegsschicksal Vrsars haben das verhindert. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich um das Fehlen eines Glockenturms in Vrsar als erster A. Mohorovičić gekümmert, der 1952 eine Gruppe von Architekten nach Vrsar führte mit dem Ziel architektonische Aufnahmen von historisch und künstlerisch bedeutenden urbanistischen und architektonischen Objekten auf dem Gebiet Westistriens zu machen. Sich bei der Gelegenheit auf Vrsar beziehend schrieb A. Mohorovičić folgendes: Die Stadt Vrsar selbst liegt auf der Spitze eines Hügels und gehört danach zu einem in Istrien üblichen Typ. Interessant ist jedoch zu erwähnen, dass bei dem allgemeinen Eindruck seiner Silhouette und dem Relief seiner Masse von der Bucht aus betrachtet oder den Orten des Stadteingangs ein Glockenturm als kompositorischer Akzent in einem solchen historischen urbanistischen Agglomerat. So wirkt seine allgemeine Plastik amorph, ohne Orientation, und einer kreativen Dominante beraubt. Das fällt besonders ins Auge, wenn man dieses Beispiel mit Motovun, Pićan, Sveti Lovreč, Pazenatički, Rovinj, Piran Buzet, Plomin und vielen anderen Städtchen in Istrien vergleicht, die völlig durch die Betonung einer Vertikale in der allgemeinen Silhouette des Ortes definiert werden. Die erste (erfolglose) Suche nach einer geeigneten Lokation initiierte der Pfarrer Anđelko Grubišić aus Vrsar.

1988 wurde die Entscheidung gefällt, dass das Grundstück der Pfarre in Vrsar zugesprochen wird mit dem Ziel darauf einen Glockenturm zu errichten, was erst 1984 durchgeführt wurde. In diesem Jahr bestellt der damals tätige Pfarrer Ivan Jelovac das Projekt des Glockenturms, wonach Ende 1895 die geotechnische Überprüfung des Bodens ausgeführt wurde. Der endgültige Entwurf für die Durchführung des Glockenturms wurde 1987 fertiggestellt und genehmigt, wonach Ende Dezember 1988 die rechtskräftige Baugenehmigung ausgestellt wurde.

Der Bau des Glockenturms wickelte sich in drei Phasen ab und hing von sehr beschränkten finanziellen Mitteln ab, über die die damalige Pfarrer Ivan Jelovac verfügten. Das Projekt arbeitete Eligio Legović aus. Die erste Phase wurde im Oktober 1989 und der gesamte Glockenturm 1991 beendet.

Der Glockenturm ist höher als die ursprünglichen mittelalterlichen umliegenden Gebäude, denn er ist aus Beton gebaut und nicht aus Stein (teilweise ist er mit Stein an den Seiten und am Fuß belegt). Der Glockenturm von Vrsar wurde nach dem Vorbild des venezianischen Typs entworfen, der den istrischen Küstenorten eigen ist und aus drei Teilen besteht: 1. dem Postament, das durch Volumen und Material betont wird, 2. dem schlanken und hohen Körper, 3. der Spitze, durch Öffnungen für die Glocken durchbrochen und mit einem pyramidenförmigen Abschluss. Das Postament ist massiv und aus Stein und sein steinerner Belag verläuft an den Ecken bis zur Spitze, die ebenfalls mit Steinen bedeckt ist. Die großen Öffnungen für die Glocken sind durch einen Kranz mit überbetonten Zinnen von der Spitze, die einen hohen pyramidenförmigen Abschluss hat, getrennt. Auf der Spitze des Glockenturmes befindet sich ein Kreuz. Diese Konstruktion fügt sich mit Aussehen und allgemeinen Merkmalen gut in die Silhouette und Visur der Altstadt von Vrsar ein.