Vrsar, Istrien, offiziele Seite über Urlaubsangebote und Tourist Infos

Vrsar, Istrien, offiziele Seite
über Urlaubsangebote und Tourist Infos

Tradizione a tavola 15.10.-15.11.2019.

Mehr

Entdecken Sie Delikatessen Vrsars von 21. bis 28. September

Für die wahren Hedonisten und Liebhaber von autochthonen Spezialitäten und guten Weinen aus Istrien führt der Weg in diesem September nach Vrsar.

Mehr

Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in Vrsar

Der Name Vrsar (italienisch Orsera) ist sehr alt. In den mittelalerlichen italienichen Dokumenten findet man den Namen des Städchens in verschiedenen Variationen: wie z.B. Ursaria, Ursarium, Vrsarium, Orsaria…

Mehr

A Rich Culinary Tradition

All fragrances and aromas blend in Vrsar to give a harmonious overture into the characteristic gastronomy of Istria. Sea food, grilled fish and meat delicacies that can be tasted in charming restaurants and authentic konobas (taverns) are just a small part of the rich gourmet experience offered by Vrsar.

Mehr

SPORT, NATUR, AKTIVITÄTEN…

In Vrsar werden viele Sportaktivitäten und Attraktionen angeboten: Tennis, Fußball, Volleyball, Basketball, Mini-Golf, Boccia, also alles, was das Sportlerherz begehrt!

Mehr

Unterkunft suchen

DIE BURGRUINE MUKABA

Mukaba ist eine Lokalität und vorgeschichtliche Burgruine aus der Bronzezeit am Nordufer der Bucht von Lim. Sie stammt aus der Zeit Zweitausend vor unserer Zeitrechnung und liegt am Westrand des Waldgebiets Kontija. Sie zeichnet sich durch zum Teil erhaltene und ziemlich gut sichtbare Reste der Fortifikation und Tumula aus der Bronzezeit aus. Es handelt sich um eine geradezu ideale strategische Lage im Raum mit weitem Ausblick in Richtung Vrsar (Westen) und die Bucht von Lim (Süden). 

Mukaba ist die Bezeichnung für einen Hügel auf dessen Höhe eine vorgeschichtliche Anlage mit Festung und Tumulus errichtet wurde. Auf der Spitze der Burgruine aber auch auf den Abhängen des Hügels findet sich an der höchsten Stelle ein Haufen von Steinen, die ehemals die Fortifikation ausmachten. Die Burg hatte wahrscheinlich zwei Mauerringe, die in der Technik der Trockenmauern gebaut waren und gemeinsam mit der Konfiguration des Bodens ein wichtiges Hindernis für den Angriff der Feinde bedeutete. Das Gebiet wurde im zweiten Jahrtausend vor Chr. besiedelt.

Aus dem Jahre 1972 stammt folgende Beschreibung von Mukaba:

 Die Hochebene des Hügels ist ganze 30m breit und erstreckt sich von Nordwesten bis Südosten. Der nördlichste Tumulus, auf dem sich früher eine dreieckige Markierung befand, wurde anscheinend nicht ausgegraben. Die übrigen 2 Tumuli weisen in der Mitte Ausgrabungen vor, wobei die Frage auftaucht ob die Archäologen auf Gräber gestoßen sind. Bei dem mittleren Tumulus, der nur aus Steinen ohne jedwede Erde bestand, ist an der Nordseite ein Teil der Mauern, die den Tumulus umgaben, gut sichtbar. Ihre Höhe wird von 2 Reihen Steinen gebildet und beträgt bis zu 3 m und der Durchmesser des Tumulus bis zu 15 m.

Die dichteste Besiedlung war auf der Spitze und den Abhängen unmittelbaren darunter. Auf der Burgruine befindet sich ein Aussichtsturm mit ausgezeichnetem weiten Blick auf die Bucht von Lim, das Gebiet des heutigen Flughafens, Vrsar, die Inseln vor Vrsar, die Heilige Eufemia in Rovinj, und im Hinterland auf Gradina, Marasi, das Waldgebiet Kontija, das sich gegen Kloštar ausbreitet. Leider wurde Mukaba nicht erforscht obwohl seine vorgeschichtlichen Reste zum Teil heute in der Landschaft noch gut sichtbar sind. In der Bucht von Lim befand sich ein Ladeplatz für Holz und Steine, der bis zur Hälfte des XX. Jahrhunderts in Funktion war.