Vrsar, Istrien, offiziele Seite über Urlaubsangebote und Tourist Infos

Vrsar, Istrien, offiziele Seite
über Urlaubsangebote und Tourist Infos

Ocean Lava triathlon, oct. 25.-27.2019.

Ocean Lava Planet has extended its wings with a new event in Croatia. Taking place in Istria, the peninsula situated in the north-west of the country, Ocean Lava Triathlon Vrsar-Croatia takes place on October 25-27, 2019.

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Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in Vrsar

Der Name Vrsar (italienisch Orsera) ist sehr alt. In den mittelalerlichen italienichen Dokumenten findet man den Namen des Städchens in verschiedenen Variationen: wie z.B. Ursaria, Ursarium, Vrsarium, Orsaria…

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A Rich Culinary Tradition

All fragrances and aromas blend in Vrsar to give a harmonious overture into the characteristic gastronomy of Istria. Sea food, grilled fish and meat delicacies that can be tasted in charming restaurants and authentic konobas (taverns) are just a small part of the rich gourmet experience offered by Vrsar.

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SPORT, NATUR, AKTIVITÄTEN…

In Vrsar werden viele Sportaktivitäten und Attraktionen angeboten: Tennis, Fußball, Volleyball, Basketball, Mini-Golf, Boccia, also alles, was das Sportlerherz begehrt!

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Naturschönheiten

Angefangen bei der Adriaküste bis hin zu den sanft hügeligen Reliefs des Hinterlands sind die Naturschönheiten von Vrsar und seiner Umgebung eine Quelle der Inspiration für alle, die sich Erholung und Entspannung wünschen.

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DIE KIRCHE DER MUTTER GOTTES

Die Kirche der Mutter Gottes war eine frühchristliche Kirche, die sich am Hafen von Vrsar befand, südöstlich zu der Kirche Ankündigung der gesegneten Jungfrau Maria. Die Reste dieser Kirche wurden 1935 entdeckt und sind der älteste Teil dieses Komplexes, der aus der rustikalen römischen Architektur des IV. Jahrhunderts hervorgegangen ist.

Die Kirche selbst war eine typische frühchristliche spätantike Basilika, 15,2 m lang und 9,3 m breit. Sie hatte einen viereckigen Grundriss mit einer schrägen Fassadenwand. Später wurde an die Kirche eine hervortretende Apsis angebaut, die von Innen halbkreisförmig, von außen jedoch polygonal war. Der Boden der Apsis war zwei Stufen höher als der übrige Boden im Kirchenraum. Die Konche der Apsis war aus länglichen kleinen Amphoren gearbeitet, während die Konstruktion des sicher vorhandenen Triumphbogens noch nicht völlig geklärt ist (es ist nicht sicher ob er auf einem Pfeiler ruhte oder sich auf die Wand stützte). Das Nartex bzw. das Eingangstriem der Basilika (schmale viereckige Vorhalle neben der Fassade, vorgesehen für Ungetaufte und Büßer) erstreckte sich entlang der gesamten Fassade der Kirche. Der Eingang in die Kirche wurde auf der Außenseite von zwei Lezenen, die die Konstruktion der Wand am Hauptaltar verstärkten flankiert.

Der Boden der Kirche war mit einem Mosaik, das zum Boden der frühchristlichen Kirche gehörte, geschmückt. Diese mehrfarbigen Bodenmosaiken nannte man Mosaiken von Vrsar. Ein Fries von zwei Bändern bestand aus einem Geflecht von abwechseln kleinen und großen Kreisen, die in beiden Richtungen parallel liefen und zwischen ihnen befanden sich stilisierte Rosetten aus Pflanzenmotiven. In den Kreisen wechseln Pflanzen- und Tiermotive, die längs und quer symmetrisch angeordnet waren und sich im Schmuck der Bodenmitte trafen. Das Mosaik ist dekorativ und charakteristisch für die Einfachheit der Verzierungen wie man sie in der frühen Phase der christlichen Architektur an der oberen Adria antrifft.

An der gesamten Länge der Kirche verlief an ihrer rechten bzw. nördlichen Seite ein länglicher Nebenraum der prothesis genannt wird. An der Südseite verlief ein diaconicon, ein Raum der der heutigen Sakristei entspricht. An die Kirche waren noch zwei Räume angebaut, von denen einer als Wasserreservoir diente, der andere der ritualen Wäsche der Priesterschaft vor der Durchführung der Liturgie. M. Mirabella Robert hat das Bestehen eines polygonalen Taufbeckens an der westlichen Seite bestätigt, während sich an der südöstlichen Seite des Komplexes Wohngebäude befanden.