Vrsar, Istrien, offiziele Seite über Urlaubsangebote und Tourist Infos

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Tradizione a tavola 15.10.-15.11.2019.

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Entdecken Sie Delikatessen Vrsars von 21. bis 28. September

Für die wahren Hedonisten und Liebhaber von autochthonen Spezialitäten und guten Weinen aus Istrien führt der Weg in diesem September nach Vrsar.

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Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in Vrsar

Der Name Vrsar (italienisch Orsera) ist sehr alt. In den mittelalerlichen italienichen Dokumenten findet man den Namen des Städchens in verschiedenen Variationen: wie z.B. Ursaria, Ursarium, Vrsarium, Orsaria…

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A Rich Culinary Tradition

All fragrances and aromas blend in Vrsar to give a harmonious overture into the characteristic gastronomy of Istria. Sea food, grilled fish and meat delicacies that can be tasted in charming restaurants and authentic konobas (taverns) are just a small part of the rich gourmet experience offered by Vrsar.

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SPORT, NATUR, AKTIVITÄTEN…

In Vrsar werden viele Sportaktivitäten und Attraktionen angeboten: Tennis, Fußball, Volleyball, Basketball, Mini-Golf, Boccia, also alles, was das Sportlerherz begehrt!

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DIE KIRCHE ST. ANTONIUS VON PADUA

Sie wurde 1656 (gemäß der Inschrift über dem Portal) aus heimischem Stein im Stil der venezianischen Renaissance erbaut mit einem Altar aus dem Jahr 1662 (Inschrift mit dem Namen des Meisters), Glockentürmchen ohne Glocke (die kleine Glocke, mit Darstellungen des heiligen Antun, der Mutter Gottes und Heiliger wurde 1657 requiriert). In der Kirche steht der vergoldete Barockaltar des Heiligen Anton von Padua mit Skulpturen der Mutter Gottes und des Hl. Anton. Zum Altar gehört eine restaurierte Pala mit Bildern des Hl. Antun sowie der Heiligen Sebastian und Roko. 

Die Kirche St. Antonius von Padua steht unmittelbar neben dem kleinen Stadttor. Das Baujahr (1656) ist über ihrem Architrav eingemeißelt (1 *O* B *C*F*F*C*L*E*1*6*5*6). Sie wurde nach dem Uskokenkrieg (1615-1618) und der großen Pestepedemie in Istrien (1632) errichtet, einer Zeit in der der Bischof von Porec ständig im Kastell von Vrsar wohnte. Die Kirche wurde von der Bruderschaft des St. Antonius von Padua gebaut und später verwaltet. Ihre Lage neben dem kleinen Stadttor verkündet ihre symbolische Rolle als Wächter der Stadt unmittelbar am Eingang in ihr von Stadtmauern umgebenes Netz von engen Gassen. Die Kirche taucht unbenannt in den Archiven über den Kirchenbesitz sowie in Besucherlisten auf, die im Archiv der Diözese in Porec und im Pfarrarchiv in Vrsar aufbewahrt werden. Sie wird im Kataster der Franziskaner von 1820 aufgeführt.

Es handelt sich um einen kleineren rechteckigen einschiffigen Bau mit einem Altar aus heimischem Kalkstein im eleganten Stil der venezianischen Renaissance. Vor der Kirche befindet sich eine geräumige und hohe Laube mit schlanken durch Bögen verbundenen Säulen, woran der venezianische architektonische Einfluss zu erkennen ist. An der Fassade der Kirche wurde ein Glockentürmchen errichtet in dem 1657 eine Glocke mit Bildern des St. Antonius von Padua, der Jungfrau Maria und Heiligen hing und 1914 von der Gemeinde Vrsar erneuert wurde. Die Laube war ursprünglich offen, ohne die Tür, die später angebracht wurde um zu verhindern, dass die Kinder dort Fußball spielen.

In der Kirche befindet sich ein reich geschmückter, vergoldeter, barocker Holzaltar. Dazu gehört die Altarpala in Öltechnik auf Leinwand gemalt mit der Darstellung der Gottesmutter mit Kind, des Hl. Antun sowie der Heiligen Sebastian und Roko. Es handelt sich um einen unbekannten Meister aus dem XVII Jahrhundert. Auf jeder Seite der mittleren Darstellung der Pala ist in der Art südlicher Architektur eine Nische als Fortsetzung des Altars angebracht. Das Mittelfeld der Altartafel ist mit einer Reliefkartusche geschmückt mit der Inschrift FECE INDORAR BASTIAN CORNACH (in) DEL SUO POPRIO, während sich auf den Seiten Reliefvoluten mit Kartuschen befinden mit der verlässlichen Jahresangabe 1662. In den Nischen an der rechten Seite (vom Altar ausgesehen) befindet sich die Skulptur des Franz von Assisi, der in der Hand ein Kruzifix hält, während in der anderen Nische auf der rechten Seite die schwangere Muttergottes dargestellt ist die mit den Füßen einen Drachen zermalmt. Es handelt sich um eine sehr seltene Darstellung der gesegneten Jungfrau Maria im Stadium fortgeschrittener Schwangerschaft. Hinter der Pala des Altars befindet sich eine Inschrift mit dem Namen des Künstlers und dem Datum 1662, der Fertigstellung der Altarretabel.

Die Kirche wurde 2010 renoviert.