Vrsar, Istrien, offiziele Seite über Urlaubsangebote und Tourist Infos

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Entdecken Sie Delikatessen Vrsars von 21. bis 28. September

Für die wahren Hedonisten und Liebhaber von autochthonen Spezialitäten und guten Weinen aus Istrien führt der Weg in diesem September nach Vrsar.

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„Historical fair below the Castle“ this weekend

This weekend we invite you to the  „Historical Fair below the Castle“  On September 14th and 15th.

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Ocean Lava triathlon, oct. 25.-27.2019.

Ocean Lava Planet has extended its wings with a new event in Croatia. Taking place in Istria, the peninsula situated in the north-west of the country, Ocean Lava Triathlon Vrsar-Croatia takes place on October 25-27, 2019.

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Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in Vrsar

Der Name Vrsar (italienisch Orsera) ist sehr alt. In den mittelalerlichen italienichen Dokumenten findet man den Namen des Städchens in verschiedenen Variationen: wie z.B. Ursaria, Ursarium, Vrsarium, Orsaria…

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A Rich Culinary Tradition

All fragrances and aromas blend in Vrsar to give a harmonious overture into the characteristic gastronomy of Istria. Sea food, grilled fish and meat delicacies that can be tasted in charming restaurants and authentic konobas (taverns) are just a small part of the rich gourmet experience offered by Vrsar.

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DIE KIRCHE ST. FOŠKA

Erbaut wurde sie im XVII. Jahrhundert und 1996 gründlich erneuert. Die Kirche hat eine einfache Renaissancefassade mit Portal und einem Fenster darüber. Auf der Fassade ist ein Glockentürmchen mit zwei Öffnungen aber ohne Glocke (sie steht im Pfarrglockenturm als Ausstellungsstück). In der Kirche sind drei Altäre, doch das Bauwerk wird als Ausstellungsraum für Kirchenkunst benutzt. St. Foška wird gemeinsam mit St. Martin als Schutzheilige Vrsars betrachtet. In der Kirche befindet sich das Bild „Unbefleckte Empfängnis „mit den Gestalten des heiligen Augustinus und heiligen Petrus“. Hinter der Kirche befindet sich noch ein Pfarrhaus. In dieser Kirche ist die sakrale Sammlung der Pfarre Vrsars untergebracht und ausgestellt.

Die Kirche St. Foška befindet sich neben dem großen (Haupt) Stadttor. In seinem Werk aus der Hälfte des XVII. Jahrhunderts erwähnt sie der Novigrader Bischof G. F. Tommasini. Ihr Bau kann verlässlich in die erste Hälfte des XVII. Jahrhunderts gelegt werden. Sie wird in den Dokumenten zu Immobilien der Pfarre Vrsar erwähnt und ist klar im Kataster der Franziskaner von 1820 zu erkennen.

Die Kirche hat eine einfache Renaissancefassade mit Elementen des Barock. Die Einfachheit des Stils zeigt sich auch in der Konstruktion von zwei Fenstern beidseitig der Tür, dem Portal und dem runden Fenster über dem Portal. Auf der Fassade befindet sich ein steinernes Glockentürmchen mit zwei Öffnungen, doch ohne Glocken. Ehemals hingen dort zwei Glocken, eine aus dem XVII. und die andere aus dem XVIII. Jahrhundert. Die ältere Glocke hat eine Reliefdarstellung der St. Foška, Jungfrau Maria, und der Kreuzigung mit der eingravierten Aufschrift SANCTA FVSCA VRSARIAE: MDCLXXX. Die zweite Glocke stammt aus dem XVIII. Jahrhundert mit ebenfalls einer Aufschrift, die lautet: OPVS CASTELLIS (Werk der Castellis). Sie wurde in der venezianischen Werkstatt im Besitz der Familie Castellis hergestellt. Diese Glocke wurde im Lauf des Ersten Weltkrieges requiriert und später durch eine Glocke aus der Triester Werkstatt Lapagna ersetzt, blieb aber, da sie nicht geschmolzen wurde, erhalten. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges entfernten die Italiener die Glocke aus dem XVII. Jahrhundert und die von 1922, doch da auch sie nicht eingeschmolzen waren, werden diese Glocken heute im Glockenturm aufbewahrt.

Die Kirche ist ein einschiffiges Bauwerk mit einem herausragenden rechteckigen Altarraum, der im Vergleich zum Schiff um eine Stufe erhöht und von der Gemeinde durch eine Altarschranke getrennt ist. Der Kirchboden ist mit Schieferplatten gepflastert und in ihm sind Grabtafeln von Klerikern und Laien mit lateinischen Inschriften zu erkennen. In der Mehrzahl handelt es sich um die Brüder der ältesten Bruderschaften von Vrsar: Heiligstes Sakrament und St. Franziskus. Im Altarraum befindet sich die Grabplatte des Pfarrers Luka Prodanić von Vrsar, 1659 gestorben, mit in Relief gearbeiteter Hostie und Kelch, den Zeichen des Priesters. In der Kirche befindet sich der Hauptaltar mit dem dazugehörigen Retabel sowie zwei Nebenaltären, von denen nur die Altartische erhalten sind, während an den Platz der Bilder aus der Sammlung von sakraler Kunst der Pfarre Vrsar gestellt wurden (darüber mehr an einem anderen Ort). Ein Altar war dem heiligen Franz von Assisi geweiht, während ein anderer die Kreuzabnahme Jesu schilderte. Im Hinterteil der Kirche befindet sich die Sakristei. Die Kirche wurde 1910 restauriert als die Sakristei angebaut wurde, dann 1915 und endlich 1996. In der Kirche befanden sich früher die Reliquien des heiligen Placid.

Obwohl der Titular der Pfarre Vrsar der heilige Martin ist, betrachtet man die heilige Foška als Mittitularin von Vrsar. Die Gründe dafür muss man in den besonderen kirchlichen Umständen Mitte des XVIII. Jahrhunderts sowie Anfang des XX. Jahrhunderts suchen. Die damalige Pfarrkirche, dem heiligen Martin geweiht, die sich auf dem damaligen Marktplatz befand (heute Trg Degrassi), war zerstört und verlassen bis 1935 die neue, heutige Pfarrkirche St. Martin errichtet wurde. In er Zwischenzeit wurde die Kirche der heiligen Foška, damals das größte sakrale Bauwerk, als Pfarrkirche benutzt und ihr Titular begann als Schutzpatron der Stadt Vrsar zu gelten, da es in der Pfarre keine Kirche St. Martin gab. Die alten einheimischen Einwohner Vrsars achten daher die Heilige Foška auf besondere Weise. Auch früher während der Erneuerung der alten Pfarrkirche St. Martin zwischen1830 und n1854 war St. Foška die Pfarrkirche von Vrsar. In dieser Kirche befand sich bis 1875 die Altartafel mit der Darstellung des heiligen Juraj, die man aus der Inselkirche des gleichnamigen Heiligen hierhergebracht haben könnte.