Vrsar, Istrien, offiziele Seite über Urlaubsangebote und Tourist Infos

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über Urlaubsangebote und Tourist Infos

Tradizione a tavola 15.10.-15.11.2019.

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Entdecken Sie Delikatessen Vrsars von 21. bis 28. September

Für die wahren Hedonisten und Liebhaber von autochthonen Spezialitäten und guten Weinen aus Istrien führt der Weg in diesem September nach Vrsar.

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Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in Vrsar

Der Name Vrsar (italienisch Orsera) ist sehr alt. In den mittelalerlichen italienichen Dokumenten findet man den Namen des Städchens in verschiedenen Variationen: wie z.B. Ursaria, Ursarium, Vrsarium, Orsaria…

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A Rich Culinary Tradition

All fragrances and aromas blend in Vrsar to give a harmonious overture into the characteristic gastronomy of Istria. Sea food, grilled fish and meat delicacies that can be tasted in charming restaurants and authentic konobas (taverns) are just a small part of the rich gourmet experience offered by Vrsar.

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SPORT, NATUR, AKTIVITÄTEN…

In Vrsar werden viele Sportaktivitäten und Attraktionen angeboten: Tennis, Fußball, Volleyball, Basketball, Mini-Golf, Boccia, also alles, was das Sportlerherz begehrt!

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DIE KIRCHE ST. MICHAEL IN KLOŠTAR

Der vorchristliche einschiffige Bau wurde im VI. Jahrhundert unter Byzanz errichtet. Die Kirche hat Elemente des byzantinischen fränkischen und romanischen Baustils. In unmittelbarer Nähe wurden Flechtwerk und typische vorromanische und romanische Ornamentik gefunden, die gerade zu dieser Kirche gehört und aus dem IX. Jahrhundert stammt. Man nimmt an, die ältere Kirche St. Michael aus Kloštar diente als Vorbild für den Bau anderer romanischer Kirchen auf dem Gebiet des Bistums Poreč.

Die kleinere Kirche des heiligen Erzengels Michael in Kloštar ist ein frühchristlicher Bau im byzantinischen Stil und typisch byzantinischer Form wie wir sie an der Westküste Istriens antreffen. Das Innere der Kirche ist durch Bögen gegliedert, was von dem Konzept der Einheit des Raums in den frühchristlichen Bauten abweicht. Außen endet sie mit einer besonderen polygonalen Apsis, die mit gleichmäßigen Schieferplatten gedeckt ist, während die Apsis im Innern halbrund ist. Das Schiff wird von einem schweren Gewölbe überspannt, das ungeschickt gearbeitete Bögen tragen, die Außenwand wird durch klar erkennbare Kontraforen gestützt. Der kleine Raum der halbrunden Apsis wurde ehemals durch ein verhältnismäßig großes halbrundes Fenster. erhellt, das jetzt zugemauert ist. Auch diese Kirche war ursprünglich mit Fresken aus der Zeit der Romanik geschmückt, wahrscheinlich ebenso die Kontraforen auf der Südwand der Kirche, die heute die tragende Wand der größeren Kirche ist. Die Kirche war sicher im frühen Mittelalter verlassen und zerstört worden, möglicherweise im Laufe der Slawieneinbrüche. Erneuert wurde sie im IX. oder X. oder spätestens bis zur Hälfte des XI. Jahrhunderts als das Tonnengewölbe gebaut wurde, das noch immer besteht, da solche Gewölbe in der Architektur Istriens im Laufe des IX. und X. Jahrhunderts auftauchen. Als Ausdruckformen der altkroatischen Architektur sind sie unter Einfluss der Baukunst Dalmatiens entstanden. Der ursprüngliche byzantinische Bau war der Gottesmutter geweiht, und man darf nicht vergessen, dass es bei der Kirche einen altkroatischen Friedhof gab, was beweist, dass kroatische Einwohner schon früh auf dem Gebiet des heutigen Kloštar gesiedelt hatten. Eine Altarschranke der Kirche aus dem IX. Jahrhundert. Sie wurde wahrscheinlich zur Zeit der romanischen Erneuerung der Kirche geschaffen. Zu dieser Zeit stattete die getaufte kroatische Einwohnerschaft die Kirche mit neuem Mobiliar aus.