Vrsar, Istrien, offiziele Seite über Urlaubsangebote und Tourist Infos

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Entdecken Sie Delikatessen Vrsars von 21. bis 28. September

Für die wahren Hedonisten und Liebhaber von autochthonen Spezialitäten und guten Weinen aus Istrien führt der Weg in diesem September nach Vrsar.

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„Historical fair below the Castle“ this weekend

This weekend we invite you to the  „Historical Fair below the Castle“  On September 14th and 15th.

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Ocean Lava triathlon, oct. 25.-27.2019.

Ocean Lava Planet has extended its wings with a new event in Croatia. Taking place in Istria, the peninsula situated in the north-west of the country, Ocean Lava Triathlon Vrsar-Croatia takes place on October 25-27, 2019.

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Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in Vrsar

Der Name Vrsar (italienisch Orsera) ist sehr alt. In den mittelalerlichen italienichen Dokumenten findet man den Namen des Städchens in verschiedenen Variationen: wie z.B. Ursaria, Ursarium, Vrsarium, Orsaria…

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A Rich Culinary Tradition

All fragrances and aromas blend in Vrsar to give a harmonious overture into the characteristic gastronomy of Istria. Sea food, grilled fish and meat delicacies that can be tasted in charming restaurants and authentic konobas (taverns) are just a small part of the rich gourmet experience offered by Vrsar.

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DIE PFARRKIRCHE ST. MARTIN

Die Kirche wurde aus lokalem Stein gebaut und 1935 dem heiligen Martin, Bischof von Tours geweiht. Auf der Fassade der Kirche befindet sich ein dreieckiger Giebel. Die Kirche ist ein dreischiffiger Bau, mit einem Mittelschiff und zwei kleineren Seitenschiffen, die an jeder Seite durch Säulen getrennt sind. Der Altarraum ist im Verhältnis zum Boden der Schiffe erhöht. An den Säulen sind die Namen der Donatoren der Kirche eingemeißelt. Auf dem Triumphbogen der Kirche befindet sich der lateinische Text: VERE LOCUS ISTE SANCTUS EST (Dieser Ort ist wahrhaft heilig). 

Die ersten Überlegungen zur Notwendigkeit des Baues einer neuen und wesentlich größeren Pfarrkirche tauchten in Vrsar um 1800 auf, denn damals stieg die Zahl der Einwohner auf 500 und 1816 schon auf 551. Mit Erlaubnis des Bischofs von Poreč Francesco Polesini segnete der Pfarrer von Vrsar Francesco Raguzzi am 1. März 1804 den Grundstein der neuen Pfarrkirche, die dort ihren Platz finden sollte, wo auch heute die Kirche St. Martin steht. Die ersten Bauarbeiten begannen im selben Jahr und schon 1805 waren die Mauern der Kirche bis zu einer Höhe von 4 m errichtet, doch durch die Übernahme der französischen (napoleonischen) Herrschaft wurden die Arbeiten eingestellt. Die Franzosen verkauften sofort nach ihrer Ankunft in Vrsar das gesamte Material, das zum Bau der neuen Kirche besorgt worden war. Ein Blick auf das Franziskanische Kataster von 1820 zeigt die Parzelle, auf der die Baugrenzen der Kirche stehen, so wie sie mehr elf Jahrzehnte später gebaut werden wird, was beweist, dass das Projekt des Kirchenbaus schon Anfang des XIX. Jahrhunderts gänzlich ausgearbeitet war.

Das Projekt des Kirchenbaus versuchte man im Laufe von 1911 u 1912 zu beleben und zu aktualisieren, doch ohne Erfolg obwohl Geldmittel gesammelt worden waren. Das waren am 2. November 1912 60 Kronen und am 1. Mai waren es insgesamt 670, am 31.Dezember war der Betrag auf 1999,21 Kronen angestiegen und betrug im Monat Juli 2766,20 Kronen. Der am 1. Januar deponierte Betrag betrug 5263,77 Kronen. Der edle Herr Fabio de Vergottini, der im Oktober 1916 verstarb, hinterließ durch ein Legat der Pfarrkirche in Vrsar 10000 Kronen. Das Planen und den Bau der Kirche hielten die Stürme des Ersten Weltkrieges auf.

Die heutige Pfarrkirche wurde 1935 aus dem Stein von Vrsar gebaut, doch es wurde in Phasen gebaut, in den 20er Jahren des XX. Jahrhunderts beginnend, gleichzeitig mit dem Abriss der alten Kirche desselben Titulars. Der Bau wurde 1934 vollendet, doch es verging noch ein Jahr bis das Portal mit dem Stein von Vrsar belegt worden war und die Fenster eingesetzt. Deshalb wurde die Kirche 1935 von Bischof T. Pederzolli geweiht, was gewöhnlich als Jahr ihrer Errichtung angesehen wird. Die Kirche hat eine Fassade, die mit einem dreieckigen Giebel endet. Dem ursprünglichen Entwurf nach sollten sich an der Fassade zwei Nischen befinden (eine an jeder Seite des Portals), doch diese Idee wurde bei der Ausführung der Arbeiten nicht angenommen (Wahrscheinlich wegen der erhöhten Kosten). Die Kirche ist ein langgestreckter Bau mit einem Mittelschiff und kleineren Seitenschiffen, an jeder Seite durch Säulen getrennt. Der Altarraum ist im Verhältnis zum Schiff erhöht. In die Säulen sind die Namen der Donatoren der Kirche eingemeißelt. Die Kapitele sind mit Palmetten mit Voluten verziert.

Auf dem Triumphbogen der Kirche befindet sich der lateinische Text: VERE LOCUS ISTE SANCTUS EST (Dieser Ort ist wahrhaft heilig). Der Hauptaltar ist aus Holz (2008 aus der Kirche St. Eufemia aus Rovinj hergebracht). Der Altar wurde nach hier gebracht, da er nicht so massiv ist, denn der Altarraum der Kirche war statisch gefährdet wegen Arbeiten in der Krypta der Kirche. Auf dem Altar befindet sich eine neue ziemliche große Holzskulptur des heiligen Martin. Der ehemalige Hauptaltar ist aus Stein mit einem Tabernakel auf dessen Spitze sich eine Skulptur mit dem Herzen Jesus befindet (heute steht er im Seitenschiff links vom Hauptaltar aus gesehen). Dieser Altar wurde aus dem Altarraum entfernt, da er aus Stein und deshalb zu schwer ist.

Neben dem heutigen Hauptaltar befinden sich Skulpturen der unbefleckten Jungfrau Maria und des heiligen Josef. Der Altar ist zum Volk gedreht. In der Kirche ist ein marmornes Taufbecken (aus der alten Kirche St. Martin, die sich neben dem alten Stadttor befand) mit einem Oberteil aus Holz, der Skulptur des heiligen Antun von Padua, Weihwasserbecken, religiöse Bilder auf dem Bogen des Presbyteriums (A. Macchi) mit der Darstellung des heiligen Martin und der heiligen Foška sowie Christi mit ausgebreiteten Armen auf der Mitte des Bogens. In der Kirche befand sich ehemals die gotische Skulptur der Maria aus dem XIV. Jahrhundert, doch die wurde gestohlen. Unter dem Altarraum der Kirche befindet sich eine schöne gearbeitete Kapelle mit einigen alten Bildern, die an den Wänden hängen. Sie dient in den Wintermonaten, außer Sonntags zur Abhaltung von Gottesdienst.